Dyami die Idee und Historie eines Gründers

Posted by Admin on 11. Oktober 2016 in Blog

Dyami Clothing Company – Koblenz 2016

Das Projekt „Dyami Clothing“ ist ein neuer, frischer Gedanke die heutige Modebranche nachhaltig zu verändern und dem Begriff von Mode und Style eine neue Facette zu geben (bzw. eine alte zurückzugeben).
Die Idee rührt daher, dass ich festgestellt habe, wie nahezu untragbar die heutige Mode von der Stange für mich ist. Mit meiner Körperlänge von fast zwei Metern und einer gesunden Stämmigkeit passen mir nur wenige Kleidungsstücke und wirklich gefallen tun es noch weniger. Konfektionsgrößen sind mau, Schnitte, Logos und Qualität eher mäßig, also sah ich mich inspiriert etwas zu verändern.

Wo sind die „Klamoddos“ bei denen man in den Schrank greift und sich freut sie zu tragen? Verschwunden… Wir kaufen jedes Quartal ganze Kleiderschränke von neuem Zwirn und tragen nächstes Jahr nur noch vereinzelte Kleidungsstücke, die wir uns im Vorjahr teuer erstanden haben. Der Rest ist Futter für die Motten oder geht in den Kleidersack, wenigstens werfen wir sie nicht unnötig weg.
Nur sehe ich eine gewisse Verschwendung im Zeitalter der Fastfashion und einen Identitätsverlust des Käufers (Fastfashion –> schnellwechselnde Trends und ständige Neuschöpfung von Mode). Es fehlt eine Beständigkeit bei der Modeschöpfung.

Ich erinnere mich nur zu gerne an meine Jugend in der ich anfing Markenkleidung, die sehr von der Skaterszene beeinflusst war und Merchandiseshirts meiner Lieblingsbands zu tragen. Obwohl meine Eltern zum Teil lächerlich hohe Preise für Schuhe, Shirts, Hosen und Jacken gezahlt haben und ich in meiner Wachstumsphase fast zwei mal im Jahr eine neue Schuhgröße hatte, war die Kleidung ihr Geld wert, denn sie erfüllte ihren Zweck. Nach der Definition des Begriffs Mode, sagte mir diese Kleidung äußerst zu, sie entsprach meiner Überzeugung und wurde durch meine Gewohnheiten etc. beeinflusst (Wikipedia Begriff: Mode). Obwohl ich selber nicht der Profiskater vom Dorf war, hing ich mit den Jungs im Dorf rum und rollte den ganzen Tag umher, trank Zitronen-Eistee, belagerte die Spots und Parkplätze. Wenn nicht, schauten wir die Videos der Profis an oder verbrachten stattdessen Stunden am Rechner und zockten neben anderen Spielen die alten Tony Hawk’s ProSkater Klassiker, stellten krasse Combos auf, und verschlangen das freigespielte Bonusmaterial. Der Lifestyle des Skatens war unser Ding und prägte uns, er war Teil unserer Jugendkultur. Nie war es für mich ein Aushängeschild meine Kleidung aus Statuszweck zu tragen. Sie wurde Teil meiner Identität und ich trug sie aus Überzeugung. Ähnlich war es mit Bandshirts, jedes Shirt erinnerte mich an Liedstellen, Zitate, Augenblicke, Konzerte, Vorfreude auf ein neues Album und es gab mir etwas mit dem ich mich identifizieren konnte.

Wie kam es schließlich zu Dyami?

Nach meiner Jugend gings aufs Gymi, nach der Oberstufe und einem äußerst Augen öffnenden Erdkunde Leistungskurses, wurde ich in die Welt entlassen und musste schauen, wie ich als junger Mensch zurecht kam. Die Nostalgie und Weltanschauung von damals immer im Herzen, auch die neuen Prägungen des sehr aufrüttelnden Erdkunde Kurses hatten ihren Einfluss. Früher sagten wir uns immer, wir werden es später besser wissen als unsere Alten, doch aufeinmal war ich 20 Jahre und älter. Dann mit Mitte zwanzig merkte ich, so wirklich habe ich noch nichts verändert. Was nun? Alles spielte sich im Kopf ab, meine Verbesserungspläne der Welt waren nur umherschwirrende Theorien, die aber nie Realität wurden. Also war es an der Zeit, sich aufzuraffen.
Nach all dem, Erdkunde LK, Zivildienst (FSJ), Studium und eigener Weltanschauung bildete sich ein eigenes Verständnis von Wirtschaft, Gesellschaft und Mode. Dies drängte mich dazu etwas Eigenes auf die Beine zu stellen, um meinem Verständnis von Mode eine eigene Note zu geben und sie mit anderen Leuten zu teilen.

Was wird mit „Dyami“ anders sein?

1. Faire Bedingungen der Produzenten und ökologische Rücksicht sind ein Muss bei heutiger Modeschöpfung

2. Mit jedem Produkt werden ca. 10% des Verkaufspreises –> 3€ in einen Spendenpott fließen und in regelmäßigen Abständen gespendet werden (wird noch bekannt gegeben)

3. Transparenz

  • Herkunft der Produkte
  • Idee hinter den einzelnen Themen
  • Unternehmensentwicklung kann durch euch mitbestimmt werden, z. B. Schnitte, Produktionsstandorte etc. (Auswirkung des Preises)

4. Style, Mode, Qualität und Nachhaltigkeit sollen im Einklang miteinander sein

5. Schnitte und Modelmaße der Produktbilder sind für Interessenten präzise erläutert, keine verfälschenden Darstellungen der Produkte

6. Für Interessierte gibts passende Musik / Doku / Artikel-Empfehlungen

Ziele

1.  Coole Klamotten die, du und ich einfach gerne anziehen

2. Bewusstsein schaffen für eigenen Konsum und über Themen in- und außerhalb deines Umfelds

3. Deine Zufriedenheit als Verbraucher

4. Eigene Produktion in der EU oder gar Europa

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